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Social Media

UGC

Inhalte, die wirken wie mit dem Handy von einem echten Kunden gedreht – weil sie es oft auch sind.

Auch bekannt als: User Generated Content, Nutzerinhalte, Creator-Content

Stell dir vor

Die Empfehlung am Nebentisch

Wenn im Restaurant ein Schild steht, dass die Lasagne hervorragend sei, glaubt das niemand. Wenn am Nebentisch jemand zur Begleitung sagt, sie solle unbedingt die Lasagne nehmen, ist die Sache entschieden. Beides ist Werbung für dasselbe Gericht. Nur traut man der einen Quelle und der anderen nicht. UGC ist der Versuch, als Nebentisch zu klingen statt als Schild.

Warum das zählt

Weil Hochglanz inzwischen als Werbung erkannt und übersprungen wird. Material, das aussieht wie von einem Menschen gefilmt, hält länger auf dem Bildschirm – gerade in Werbeanzeigen.

Klartext

  1. Echtes UGC kommt von Kunden. Dafür braucht es deren schriftliche Erlaubnis, bevor ihr es verwendet.
  2. Nachgebautes UGC wird von Creators im Auftrag gedreht. Das ist legitim, aber wenn es als Werbung läuft, muss es als Werbung erkennbar sein.
  3. Absichtlich schlecht ist nicht das Ziel. Ungeschliffen im Bild, aber saubere Sprache und verständlicher Ton.
Der typische Denkfehler

UGC ist keine Sparmaßnahme. Ein gutes Creator-Video ist nicht billiger als eine Produktion, es ist nur anders – und braucht mehr Varianten, weil es schneller verschleißt.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

UGC – einfach erklärt | lahnside-Lexikon