Industrie & Mittelstand · B2B

Langweilige Produkte gibt es nicht. Nur langweilige Posts.

Eine Fräse bei der Arbeit, ein Prüfstand unter Last, ein Monteur beim Kunden in Norwegen. Industrie hat die besten Bilder. Sie zeigt sie nur nicht. Wir drehen in eurer Halle, für zwei Ziele: Kunden, die euch vor dem ersten Gespräch schon kennen. Und Fachkräfte, die bei euch arbeiten wollen.

Robin von lahnside macht mit Kamera und Mikrofon ein Selfie über einem Messe-Freigelände voller Feuerwehrfahrzeuge.
B2B-Einkäufer
61 %würden am liebsten ganz ohne Vertriebsgespräch einkaufen
Kurz gesagt

Lohnt sich Social Media für Industrie und Mittelstand?

Ja, für zwei Dinge: Vertrieb und Recruiting. Einkäufer und Ingenieure informieren sich heute weitgehend selbst, bevor sie mit einem Anbieter sprechen. Wer dann schon bekannt ist, kommt auf die Liste. Und Fachkräfte wollen sehen, wo sie arbeiten würden, bevor sie sich bewerben.

Für Entscheider ist LinkedIn der wichtigste Kanal, am besten über die Profile von Geschäftsführung und Fachleuten, nicht nur über die Unternehmensseite. Für Azubis und gewerbliche Fachkräfte sind Instagram, Facebook und TikTok stärker.

Rechnet mit sechs bis zwölf Monaten, bis es spürbar wirkt. Social Media macht B2B-Vertrieb nicht schneller. Aber es sorgt dafür, dass ihr gefragt werdet, wenn ein Projekt ansteht.

Zuletzt geprüft am

Die Lage

Eure Kunden recherchieren. Ohne euch.

B2B-Einkauf hat sich verschoben. Wer erst im Vertriebsgespräch auftaucht, kommt oft zu spät.

  • 61 %

    der B2B-Einkäufer würden am liebsten ganz ohne Vertriebsmitarbeiter einkaufen.

  • rund 70 %

    ihres Entscheidungsprozesses haben B2B-Käufer hinter sich, wenn sie zum ersten Mal Kontakt zu einem Anbieter aufnehmen.

  • 95 %

    eurer möglichen Geschäftskunden suchen gerade nicht. Sie kaufen später, und dann bei dem, den sie kennen.

  • 80 %

    der Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland haben ein Social-Media-Profil. Auf LinkedIn nur 36 %.

  • 74 %

    der Menschen in Deutschland vertrauen ihrem eigenen Arbeitgeber. Mitarbeitende sind die glaubwürdigsten Absender, die ihr habt.

  • über 25 Mio.

    Mitglieder hat LinkedIn im deutschsprachigen Raum. Xing ist inzwischen vor allem eine Jobbörse.

Zwei Ziele

Vertrieb und Recruiting. Zwei getrennte Strecken.

Der häufigste Fehler: ein Kanal, ein Ton, für alle. Kunden und Bewerber wollen Unterschiedliches sehen.

Wen ihr erreicht

Vertrieb und Marke
Einkauf, Technik, Geschäftsführung bei Kunden
Recruiting
Azubis, Facharbeiter, Ingenieurinnen, Quereinsteiger

Hauptkanal

Vertrieb und Marke
LinkedIn, dazu YouTube für Erklärvideos
Recruiting
Instagram und Facebook, für Azubis auch TikTok

Absender

Vertrieb und Marke
Geschäftsführung, Vertrieb, Technik mit eigenem Profil
Recruiting
Kolleginnen und Kollegen aus Halle und Büro

Was zählt

Vertrieb und Marke
Kompetenz, Referenzen, Antworten auf echte Probleme
Recruiting
Arbeitsplatz, Team, Gehalt, Entwicklung

Woran ihr Erfolg messt

Vertrieb und Marke
Anfragen, Gespräche, Bekanntheit bei Zielkunden
Recruiting
Bewerbungen, Kosten pro Bewerbung, Einstellungen
Formate

Was in der Halle steckt. Sechs Ideen.

Industrie muss nicht lustig sein. Sie muss zeigen, was sie kann.

Prozess

Die Maschine bei der Arbeit

Zehn Sekunden Fräse, Laser oder Presse in Nahaufnahme. Kein Text nötig. Das Format, bei dem auch Nicht-Techniker hängen bleiben.

Wissen

Technik in 60 Sekunden

Eure Fachleute erklären ein Problem, das Kunden kennen, und wie man es löst. Positioniert euch als die, die sich auskennen. Läuft stark auf LinkedIn.

Projekt

Vom Auftrag bis zur Abnahme

Ein Projekt in mehreren Folgen: Planung, Fertigung, Montage beim Kunden. Natürlich nur, was der Kunde freigibt.

Messe

Vorher, währenddessen, danach

Einladung mit Standnummer, Eindrücke vom Stand, Neuheiten in kurzen Clips. Wer auf der Messe filmt, hat Material für Monate.

Menschen

Wer hinter der Maschine steht

Der Schichtleiter mit 30 Jahren Erfahrung, die Azubine im ersten Jahr. Bringt Bewerbungen und zeigt Kunden, wer ihre Aufträge baut.

Superlativ

Die Zahl, die keiner glaubt

Toleranzen im Mikrometerbereich, das schwerste Teil des Jahres, 40 Länder, in die geliefert wird. Eine starke Zahl, ein starkes Bild.

LinkedIn

Menschen statt Logo. Wissen statt Werbung.

LinkedIn hat seinen Feed 2026 umgebaut. Fachwissen und Relevanz zählen mehr als je zuvor. So funktioniert es für Mittelständler.

  1. Profile vor Unternehmensseite.

    Unternehmensseiten erreichen nur einen kleinen Teil ihrer Follower. Die Profile von Geschäftsführung und Fachleuten erreichen deutlich mehr. Die Seite bleibt wichtig, aber als Visitenkarte, nicht als Motor.

  2. Über Probleme schreiben, nicht über Produkte.

    Was Kunden nachts wach hält, interessiert sie mehr als euer neues Datenblatt. Wer das Problem gut beschreibt, wird gefragt, wenn es ernst wird.

  3. Kommentieren gehört dazu.

    Wer bei Kunden, Partnern und Branchenleuten fundiert kommentiert, wird gesehen, bevor er selbst postet. Zehn Minuten am Tag reichen.

  4. Video und Bild aus dem Betrieb.

    Ein echtes Foto aus der Halle schlägt jede Grafik aus der Vorlage. Kurze Videos im Hochformat funktionieren auch auf LinkedIn.

  5. Regelmäßig, nicht ständig.

    Ein bis zwei gute Beiträge pro Woche pro Person reichen. Besser über ein Jahr durchhalten als im ersten Monat zehn und dann nichts mehr.

Drehen in der Industrie

Geheimhaltung, Sicherheit, Freigaben. Lösbar.

Die meisten Industrieunternehmen posten nicht, weil sie Angst vor dem Aufwand haben. So gehen wir damit um.

Geheimhaltung und Kundenprojekte

Vor dem Dreh legen wir gemeinsam fest, was in die Kamera darf und was nicht. Bildschirme, Zeichnungen und Kundenteile bleiben aus dem Bild oder werden später unkenntlich gemacht. Oft reichen Detailaufnahmen statt der ganzen Halle.

  • Drehplan mit allen Motiven vorab zur Freigabe
  • Keine Aufnahmen von Kundenteilen ohne Zustimmung des Kunden
  • Alles wird vor Veröffentlichung von euch freigegeben

Arbeitssicherheit

Wir halten uns an eure Sicherheitsregeln, tragen, was in eurer Halle vorgeschrieben ist, und lassen uns vorher einweisen. Sperrbereiche bleiben gesperrt. Gedreht wird möglichst im laufenden Betrieb, damit niemand für uns die Arbeit unterbrechen muss.

Einwilligung der Mitarbeitenden

Wer im Video zu sehen ist, muss schriftlich zustimmen. Die Einwilligung endet nicht automatisch, wenn jemand das Unternehmen verlässt, aber sie kann widerrufen werden. Wir bringen eine Vorlage mit, ihr lasst sie einmal von eurer Rechtsberatung prüfen.

Freigaben ohne Endlosschleife

Ein fester Ansprechpartner bei euch, eine feste Freigaberunde pro Monat, klare Fristen. Und wenn es einen Betriebsrat gibt: früh dazuholen. Das spart später Diskussionen.

Mittelhessen

Weltmarktführer, die keiner kennt.

Optik und Feinmechanik rund um Wetzlar, Pharma und Biotech in Marburg, Metall und Elektro in der ganzen Region. Mittelhessen ist voll von inhabergeführten Unternehmen, die in ihrer Nische weltweit vorn sind. Und in der eigenen Stadt kennt sie kaum jemand.

Das ist ein Problem, wenn Fachkräfte lieber nach Frankfurt pendeln, weil sie nicht wissen, was 15 Minuten von zu Hause gebaut wird. Social Media ist der günstigste Weg, das zu ändern.

So arbeiten wir

Vom ersten Termin zum ersten Post.

  1. Workshop

    Ziele, Zielgruppen, Kanäle, Absender. Und wer bei euch freigibt. Danach steht der Plan.

  2. Drehplanung

    Motive, Ablauf, Sicherheit, Geheimhaltung. Alles abgestimmt, bevor die Kamera ausgepackt wird.

  3. Drehtag

    Ein Tag in Halle, Büro und beim Kunden. Material für Vertrieb und Recruiting gleichzeitig.

  4. Ausspielen

    Beiträge für Unternehmensseite und persönliche Profile, Anzeigen für Recruiting. Jeden Monat Zahlen.

Was Kunden sagen

Müsst ihr uns nicht glauben. Denen schon.

5,0

4 Bewertungen auf Google

Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit bei der Gestaltung des Firmenlogos und auch bei der Betreuung der sozialen Medien.
Benjamin Arnold
Super unkomplizierte und angenehme Zusammenarbeit. Schnelle Kommunikation, gute Umsetzung und einfach ein sympathischer Kontakt. Genau so wünscht man sich das als Unternehmen. Klare Empfehlung!
Gustavo
Bin sehr zufrieden mit der tollen Zusammenarbeit, werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen.
Tanja Böhm
Alle Bewertungen auf Google

Alle Rezensionen stammen aus unserem öffentlichen Google-Unternehmensprofil. Google prüft dort, dass sie von echten Konten kommen. Wir können sie weder bestellen noch löschen.

Häufige Fragen

Was uns dazu gefragt wird.

Lohnt sich Social Media für B2B?

Ja, wenn ihr es als langfristige Sichtbarkeit versteht und nicht als schnellen Vertriebskanal. B2B-Käufer informieren sich weitgehend selbst, bevor sie Kontakt aufnehmen. Wer in der Zeit präsent ist, kommt auf die Liste. Dazu kommt Recruiting, wo Social Media oft schneller wirkt.

Welcher Kanal ist der richtige für Maschinenbau und Industrie?

Für Kunden und Entscheider LinkedIn, ergänzt durch YouTube für Erklär- und Produktvideos. Für Azubis und gewerbliche Fachkräfte Instagram, Facebook und TikTok. Xing ist für Marketing kaum noch relevant.

Funktioniert TikTok für Industrieunternehmen?

Für Azubi-Recruiting ja, sehr gut sogar. Maschinen und Werkstätten funktionieren dort besser, als viele denken. Für Einkäufer und Ingenieure ist TikTok dagegen kein Kanal.

Wir dürfen in der Halle nicht filmen. Was jetzt?

Meist dürft ihr mehr, als ihr denkt. Mit einem abgestimmten Drehplan, Detailaufnahmen statt Totalen und einer Freigabe vor jeder Veröffentlichung lassen sich die meisten Bedenken lösen. Was wirklich geheim ist, bleibt draußen.

Was ist mit Mitarbeiterfotos und Datenschutz?

Wer im Bild ist, muss schriftlich einwilligen. Die Einwilligung endet nicht automatisch mit dem Austritt, kann aber widerrufen werden. Wir bringen eine Vorlage mit, eure Rechtsberatung prüft sie einmal.

Wie viel Aufwand ist das für uns?

Am Anfang ein Workshop und ein Drehtag. Danach vor allem Freigaben: mit einer festen Runde pro Monat meist ein bis zwei Stunden. Wer selbst auf LinkedIn postet, braucht zusätzlich etwas Zeit pro Woche.

Wann sehen wir Ergebnisse?

Im Recruiting oft nach wenigen Wochen. Im Vertrieb nach sechs bis zwölf Monaten. B2B-Entscheidungen dauern, und Bekanntheit baut sich nicht über Nacht auf.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

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