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Werbeanzeigen

ROAS

Wie viel Umsatz jeder eingesetzte Werbe-Euro zurückbringt.

Auch bekannt als: Return on Ad Spend, Werbeertrag

Stell dir vor

Standmiete und Tageskasse

Ihr mietet einen Marktstand für hundert Euro und verkauft an dem Tag für vierhundert Euro. Der ROAS ist vier – jeder Euro Standmiete hat vier Euro Umsatz gebracht. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Erfolgsmeldung. Und es verschweigt etwas Wichtiges: In den vierhundert Euro stecken noch der Einkauf der Ware, euer Arbeitstag und die Fahrt zum Markt.

Warum das zählt

Weil der ROAS die einzige Werbezahl ist, die Geschäftsführer sofort verstehen – und weil genau darin die Gefahr liegt. Er rechnet mit Umsatz, nicht mit Gewinn. Bei schlechter Marge kann ein hübscher ROAS ein Verlustgeschäft sein.

Klartext

  1. Rechenweg: Umsatz aus der Kampagne geteilt durch Werbekosten.
  2. Der betriebswirtschaftlich ehrlichere Wert ist der Deckungsbeitrag nach Werbekosten. Dafür braucht es eure Marge, nicht nur den Umsatz.
  3. Der ROAS im Werbekonto ist eine Schätzung der Plattform. Bei langen Entscheidungswegen weicht er von der Buchhaltung ab.
Der typische Denkfehler

Ein hoher ROAS bei kleinem Budget ist leicht. Der schwierige Teil ist, ihn beim Hochskalieren zu halten – die billigen Kunden sind irgendwann abgeschöpft.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

ROAS – einfach erklärt | lahnside-Lexikon