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CPM

Was es kostet, eine Anzeige tausend Mal anzuzeigen.

Auch bekannt als: Tausenderkontaktpreis, Cost per Mille, TKP

Stell dir vor

Die Plakatwand nach Lage

Eine Plakatwand am Bahnhof kostet mehr als eine am Ortsrand – nicht wegen des Papiers, sondern wegen der Menschen, die vorbeikommen. CPM ist genau diese Miete, umgerechnet auf tausend Augenpaare. Und wie bei Plakatwänden ist der Preis nicht das Ergebnis von Verhandlung, sondern von Nachfrage: Im Dezember wollen alle an den Bahnhof.

Warum das zählt

Weil der CPM der Preis ist, nicht das Ergebnis. Ein niedriger CPM heißt nur, dass ihr günstig gesehen wurden – nicht, dass irgendetwas verkauft wurde. Nützlich ist er vor allem, um Schwankungen zu erklären: Wenn im Weihnachtsgeschäft plötzlich alles teurer wird, liegt das meist nicht an euch.

Klartext

  1. Rechenweg: Kosten geteilt durch Impressionen, mal tausend.
  2. Der CPM schwankt stark nach Jahreszeit, Zielgruppe und Platzierung. Dezember und Aktionstage sind regelmäßig die teuersten Zeiträume.
  3. Enge Zielgruppen haben höhere CPM, weil mehr Werbetreibende um dieselben wenigen Menschen bieten.
Der typische Denkfehler

Einen Kampagnenerfolg am CPM zu messen, ist wie den Erfolg eines Ladens an der Höhe der Miete zu messen. Der Preis sagt nichts über den Umsatz.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

CPM – einfach erklärt | lahnside-Lexikon