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Attribution

Die Frage, welcher Werbekontakt den Abschluss verdient hat – und die Antwort ist nie eindeutig.

Auch bekannt als: Zuordnung, Attributionsmodell

Stell dir vor

Wer hat das Tor gemacht?

Der Ball kommt vom Torwart, geht über drei Stationen, der letzte Pass ist ein Traum, und einer schiebt ihn aus zwei Metern rein. In der Statistik steht ein Name. Gefragt, wer das Tor gemacht hat, würden alle im Stadion anders antworten. Attribution ist dieser Streit, nur mit Werbekanälen. Und das Problem ist nicht die Antwort, sondern dass alle glauben, es gäbe nur eine.

Warum das zählt

Weil hier die meisten Budgets falsch verteilt werden. Wer nur den letzten Kontakt zählt, hält die Google-Suche nach dem eigenen Firmennamen für den Umsatzmotor – und streicht genau die Werbung, die den Namen überhaupt bekannt gemacht hat.

Klartext

  1. Letzter Klick überschätzt alles am Ende des Trichters. Erster Klick überschätzt alles am Anfang.
  2. Die Zahlen der Plattform und die Zahlen eurer Buchhaltung werden nie übereinstimmen. Jedes System rechnet sich selbst den Erfolg zu.
  3. Die ehrlichste Prüfung ist grob: Kampagne abschalten und beobachten, ob die Anfragen zurückgehen.
Der typische Denkfehler

Kein Attributionsmodell ist richtig. Sie sind unterschiedliche Brillen auf dieselbe Sache. Wer sich eine aussucht und sie konsequent verwendet, entscheidet besser als wer monatlich die Brille wechselt.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

Attribution – einfach erklärt | lahnside-Lexikon