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Social Media

Follower

Menschen, die einmal auf Folgen geklickt haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Auch bekannt als: Abonnenten, Fans

Stell dir vor

Das Adressbuch mit alten Nummern

Euer Follower-Zähler ist ein Adressbuch, das seit Jahren nur wächst. Niemand streicht sich aus, wenn er umzieht oder das Interesse verliert. Die Nummern stehen weiter drin. Wie viele davon noch abheben, wenn ihr anruft, steht in einer völlig anderen Zahl – der Reichweite.

Warum das zählt

Weil die Followerzahl die Zahl ist, nach der alle fragen, und die am wenigsten über euren Erfolg sagt. Plattformen zeigen Beiträge längst vor allem Menschen, die euch noch nicht folgen. Ein Account mit wenigen, aber passenden Followern verkauft mehr als einer mit vielen unpassenden.

Klartext

  1. Gekaufte Follower sind doppelt schädlich: Sie kosten Geld und verderben die Rate, weil sie nie reagieren.
  2. Ein Follower-Verlust nach einem Beitrag, der weit über die Stammleute hinaus lief, ist normal. Fremde folgen seltener und entfolgen schneller.
Der typische Denkfehler

Follower sind keine Kundenliste. Ihr besitzt sie nicht, ihr könnt sie nicht exportieren, und wenn die Plattform morgen den Hahn zudreht, sind sie weg. Deshalb bleibt eine E-Mail-Liste das wertvollere Asset.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

Follower – einfach erklärt | lahnside-Lexikon