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Social Media

Engagement-Rate

Der Anteil der Zuschauer, die reagiert haben: Interaktionen geteilt durch Reichweite.

Auch bekannt als: Interaktionsrate, ER

Stell dir vor

Zwei Marktstände

Stand A steht an der Hauptstraße. Tausend Menschen laufen vorbei, zehn bleiben stehen. Stand B steht in der Seitengasse, hundert laufen vorbei, dreißig bleiben stehen. In absoluten Zahlen gewinnt A. In der Rate gewinnt B um Längen – und B hat das bessere Angebot. Die Rate macht die beiden Stände überhaupt erst vergleichbar.

Warum das zählt

Weil ein großer Account mit schlechter Rate schlechter arbeitet als ein kleiner mit guter. Die Rate ist die einzige Engagement-Zahl, die ihr über Monate und über verschiedene Accounts hinweg sinnvoll vergleichen könnt.

Klartext

  1. Rechenbeispiel: 45 Interaktionen bei 900 erreichten Menschen ergeben 5 Prozent.
  2. Achtung beim Vergleich mit fremden Zahlen: Manche rechnen gegen die Reichweite, manche gegen die Impressionen, manche gegen die Followerzahl. Drei Methoden, drei Ergebnisse, derselbe Beitrag.
  3. Vergleicht die Rate mit euch selbst im Vormonat, nicht mit Branchen-Benchmarks aus dem Internet.
Der typische Denkfehler

Eine sinkende Rate bei stark steigender Reichweite ist kein Alarm. Wenn euch die Plattform plötzlich Fremden zeigt, reagieren die naturgemäß seltener als eure Stammleute.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

Engagement-Rate – einfach erklärt | lahnside-Lexikon