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Werbeanzeigen

Funnel

Der Weg vom ersten Kontakt bis zum Abschluss – oben viele, unten wenige.

Auch bekannt als: Trichter, Customer Journey, Kundenreise

Stell dir vor

Vom Flyer bis zur Unterschrift

Tausend Menschen bekommen einen Flyer in die Hand. Zweihundert lesen ihn. Fünfzig schauen auf die Website. Zehn rufen an. Zwei unterschreiben. Dieser Schwund ist kein Fehler, er ist die Natur der Sache – deshalb das Bild vom Trichter. Spannend ist nur eine Frage: An welcher Stelle wird der Trichter auffällig eng?

Warum das zählt

Weil Werbung an verschiedenen Stellen des Trichters verschiedene Aufgaben hat. Oben muss sie auffallen, unten muss sie überzeugen. Dieselbe Anzeige für beides zu verwenden, ist der Hauptgrund, warum Kampagnen zugleich teuer und wirkungslos sind.

Klartext

  1. Oben spricht man Menschen an, die euch nicht kennen. Dort geht es um Aufmerksamkeit, nicht um Abschluss.
  2. Unten spricht man Menschen an, die schon da waren. Dort geht es um das letzte Argument und den Anstoß.
  3. Wenn vorne nichts hineinkommt, hilft kein Optimieren am Ende. Und bei einer undichten Website hilft kein größeres Budget.
Der typische Denkfehler

Der Trichter ist eine Denkhilfe, kein Naturgesetz. Echte Kunden springen hin und her, fragen Bekannte und kommen nach Monaten zurück. Modelle sind Landkarten, nicht die Landschaft.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

Funnel – einfach erklärt | lahnside-Lexikon