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Werbeanzeigen

Pixel

Ein Code auf eurer Website, der dem Werbesystem meldet, was Besucher dort getan haben.

Auch bekannt als: Meta-Pixel, Conversions-API, Tracking-Code

Stell dir vor

Der Zettel, der zurückgeschickt wird

Ihr verteilt Gutscheine in der Stadt. Ohne Rückmeldung wisst ihr am Abend nur, wie viele Zettel weg sind. Wenn der Laden euch aber jeden eingelösten Gutschein zurückschickt, erfahrt ihr, welche Ecke der Stadt funktioniert hat. Das Pixel ist dieser Rücklauf. Erst damit kann euer Werbesystem lernen, wem es die Anzeige weiter zeigen soll.

Warum das zählt

Weil Werbung ohne diese Rückmeldung nicht optimieren kann. Das System weiß dann, wer geklickt hat, aber nicht, wer gekauft hat – und wird folglich mehr Klicker suchen statt mehr Käufer. Die meisten enttäuschenden Kampagnen scheitern genau hier und nicht am Budget.

Klartext

  1. Zwei Wege gleichzeitig: das Pixel im Browser und die Conversions-API vom Server aus. Browser-Meldungen gehen durch Werbeblocker verloren, Server-Meldungen nicht.
  2. Das Pixel verarbeitet personenbezogene Daten. Es darf erst laden, nachdem der Besucher im Cookie-Banner zugestimmt hat.
  3. Standard-Ereignisse verwenden, wo es sie gibt. Eigene Bezeichnungen versteht das System schlechter.
Der typische Denkfehler

Ein Pixel, das vor der Zustimmung lädt, ist kein Detailproblem. Das ist der Punkt, an dem aus Marketing ein Fall für die Datenschutzbehörde wird.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

Pixel – einfach erklärt | lahnside-Lexikon