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A/B-Test

Zwei Varianten gegeneinander laufen lassen und messen, welche besser funktioniert.

Auch bekannt als: Split-Test, Anzeigentest

Stell dir vor

Zwei Schaufenster, eine Straße

Ihr habt zwei identische Filialen in derselben Straße. In der einen dekoriert ihr um, in der anderen nicht. Nach zwei Wochen vergleicht ihr die Kassen. Das ist ein A/B-Test. Wenn ihr aber gleichzeitig auch noch die Öffnungszeiten, die Preise und das Personal ändert, wisst ihr am Ende nur, dass sich etwas geändert hat – nicht, was gewirkt hat.

Warum das zählt

Weil Meinungen über Anzeigen notorisch falsch sind. Was im Besprechungsraum alle am besten finden, verliert erstaunlich oft. Ein Test ersetzt die Diskussion durch ein Ergebnis – und meistens ist die Überraschung groß.

Klartext

  1. Nur eine Sache pro Test verändern. Bild oder Text oder Zielgruppe, nicht alles gleichzeitig.
  2. Lang genug laufen lassen. Wer nach wenigen Stunden den Sieger ausruft, hat Zufall gemessen.
  3. Beim Anfang des Videos anfangen. Dort ist der Unterschied zwischen zwei Varianten am größten.
Der typische Denkfehler

Zwei Varianten, die sich kaum unterscheiden, liefern kein Ergebnis, sondern Rauschen. Testet gegensätzliche Ansätze, nicht zwei Schriftgrößen.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

A/B-Test – einfach erklärt | lahnside-Lexikon