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Content & Produktion

Jump Cut

Ein harter Schnitt in derselben Einstellung, der alle Pausen und Versprecher herauswirft.

Auch bekannt als: harter Schnitt, Sprungschnitt

Stell dir vor

Das Rezept ohne Ähs

Jemand erklärt euch am Telefon ein Rezept und überlegt zwischen jedem Schritt. Zwei Minuten Inhalt dauern sechs. Ein Jump Cut ist die Aufnahme desselben Telefonats, aus der alle Denkpausen gestrichen sind. Derselbe Mensch, derselbe Inhalt, ein Drittel der Zeit – und plötzlich hört man gern zu.

Warum das zählt

Weil Tempo das Einzige ist, was ein mittelmäßig gefilmtes Video noch retten kann. Der häufigste Grund, warum ein Unternehmensvideo nicht funktioniert, ist nicht die Kamera. Es ist die Luft zwischen den Sätzen.

Klartext

  1. Jede Pause, jedes Äh und jeder Neuansatz raus. Die Sprünge im Bild fallen bei Hochformat-Videos kaum auf.
  2. Wenn die Sprünge zu hart wirken, ein Zwischenbild darüberlegen – dann ist der Schnitt unsichtbar.
  3. Nicht alles schnell schneiden. An der wichtigsten Stelle des Videos darf es ruhig werden, das setzt den Akzent.

Genug gescrollt?

30 Minuten, ein Kalender-Slot, keine Verbindlichkeit. Hauptsache, ihr seid danach klüger als jetzt.

Jump Cut – einfach erklärt | lahnside-Lexikon