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Ein Jahr lahnside – laut geworden, wo andere lauschen

lahnsideHinter den KulissenJubiläumMarburg

Vor einem Jahr war lahnside eine Idee und ein paar Notizen. Zwölf Monate später haben wir unsere Webseite gelauncht, einen Kundenbereich gebaut, das Team mit Hendrik vergrößert, neue Stellen ausgeschrieben und sind ins eigene Büro gezogen. Ein ehrlicher Rückblick auf das erste Jahr – was wirklich passiert ist, was wir unterschätzt haben und worauf wir im zweiten Lust haben.

Am 18. Juni 2025 ging es los. Vor einem Jahr gab es lahnside nur als Idee, ein paar Notizen und die feste Überzeugung, dass die meisten Marken im Feed viel zu leise sind. Heute, zwölf Monate später, sitzen wir immer noch an der Lahn – nur ist aus der Idee eine Agentur geworden, mit einer Haltung, die sich kein Stück abgeschliffen hat. Bevor es weitergeht, halten wir kurz inne.

Ein Jahr ist in der Agenturwelt nicht viel und gleichzeitig erstaunlich lang. Lang genug jedenfalls, um Dinge zu lernen, die in keinem Strategie-Deck stehen. Wir nehmen den Geburtstag zum Anlass, ehrlich zurückzuschauen – ohne Hochglanz und ohne erfundene Zahlen.

Wie alles anfing

Angefangen hat alles mit einem Satz, der bis heute unter unserem Logo steht: laut werden, wo andere lauschen. Wir hatten genug von Feeds, die aussehen wie aus dem Stockfoto-Katalog, von Beiträgen, die niemand zu Ende schaut, und von Agenturen, die 80-Folien-PowerPoints liefern statt Wirkung. Also haben wir es selbst in die Hand genommen – bewusst von Marburg aus, nah an den Marken, mit denen wir arbeiten.

Der Name war kein Zufall. Die Lahn zieht sich durch unsere ganze Region – Marburg, Gießen, Wetzlar liegen an ihrem Lauf. Wir wollten eine Agentur, die genauso verankert ist: regional, greifbar, mit einem festen Standpunkt. Kein Großstadt-Schick, der von oben herab erklärt, wie der Hase läuft, sondern jemand, der die Märkte vor der Haustür wirklich kennt. Diese Nähe war von Anfang an Programm und nicht bloß ein netter Satz fürs Über-uns.

Was im ersten Jahr passiert ist

Kein Marketing-Geschwafel, sondern die Dinge, die wir in zwölf Monaten tatsächlich auf die Straße gebracht haben – und das Warum dahinter, denn die einzelnen Punkte erzählen erst zusammen die ganze Geschichte.

Menschen vor Projekte

Das Wertvollste am ersten Jahr lässt sich schlecht in einer Kennzahl ausdrücken: die Menschen. Neue Kundschaft, die uns ihr Vertrauen geschenkt hat, obwohl wir frisch am Start waren. Befreundete Agenturen, mit denen wir uns austauschen, statt uns als Konkurrenz zu beäugen. Und Leute aus der Region, die heute fest zu unserem Netzwerk gehören. Wir haben früh gemerkt: Wer zuerst an die Beziehung denkt und erst dann an den Auftrag, baut etwas, das länger hält als ein einzelnes Projekt.

Die eigene Webseite – gebaut wie wir arbeiten

Lange haben wir Kundinnen und Kunden geraten, wie ihr Auftritt aussehen soll – also mussten wir bei uns selbst liefern. Die Seite, auf der ihr gerade lest, ist genau so gebaut, wie wir arbeiten: ohne Fluff, ohne Buzzword-Bingo, mit klarer Haltung statt austauschbarem Agentur-Sprech. Sie ist unser ehrlichstes Arbeitsbeispiel, weil wir hier niemandem etwas verkaufen mussten außer uns selbst.

Ein Kundenbereich statt Mail-Pingpong

Konzepte in der einen Mail, Freigaben in der nächsten, der aktuelle Stand irgendwo dazwischen – so arbeitet niemand gern. Deshalb haben wir einen eigenen Kundenbereich eingerichtet: Konzepte, Freigaben und Überblick an einem Ort. Das spart allen Nerven und sorgt dafür, dass wir über Inhalte reden statt über die Frage, welche Version jetzt die richtige ist.

Reichweite, Beitrag für Beitrag

Reichweite haben wir nicht nur für unsere Kundschaft aufgebaut, sondern auch für uns selbst – und beides nach denselben Regeln: keine gekauften Zahlen, keine Abkürzung. Das ist der unbequemere Weg, weil er Geduld verlangt. Aber er ist der ehrliche. Genau deshalb steht unten in diesem Beitrag der Satz, der das ganze Jahr zusammenfasst: Reichweite kauft man nicht, man verdient sie sich.

Content ins eigene Haus geholt

Mit Hendrik ist das Team gewachsen – und mit ihm Schnitt, Ton und Farbe ins eigene Haus gezogen. Das klingt nach einem Detail, ist aber ein Hebel: Content ohne Umweg über Dritte heißt kürzere Wege, schnellere Reaktion und Reels, die unsere Handschrift tragen statt die einer beliebigen Produktionsfirma. Gerade wenn sich Plattformen schnell drehen, ist es Gold wert, Ideen am selben Tag umsetzen zu können.

Neue Stellen, eigenes Büro

Zum Jahresende haben wir zwei Dinge getan, die zusammengehören: neue Stellen ausgeschrieben und sind ins eigene Büro gezogen. Beides ist ein Bekenntnis. Das Büro gibt uns einen festen Ort, an dem Ideen entstehen, statt am Küchentisch zu improvisieren. Und die offenen Stellen sind das ehrlichste Zeichen dafür, dass wir nicht stehen bleiben wollen – wir bauen weiter.

Was wir unterschätzt haben

Ein paar Dinge haben uns gefordert – im guten wie im anstrengenden Sinn:

  • Wie viel Zeit es kostet, ein Team aufzubauen, statt nur Projekte abzuarbeiten. Einarbeiten, abstimmen, eine gemeinsame Handschrift finden – das passiert nicht nebenbei zwischen zwei Deadlines. Gut investiert, aber deutlich unterschätzt.
  • Wie sehr Klartext fehlt. Viele waren es gewohnt, mit Buzzwords abgespeist zu werden. Dass wir einfach sagen, was geht und was nicht – und manchmal eben auch, dass ein Wunsch keine gute Idee ist –, war für manche neu. Und genau das hat überzeugt.
  • Wie schnell sich Plattformen drehen. Was im Herbst noch funktioniert hat, war im Frühjahr schon wieder anders: andere Formate, anderer Algorithmus, andere Spielregeln. Ständig dranbleiben ist kein Nice-to-have, sondern der Job.

Das Schöne daran: Jeder dieser Punkte hat uns besser gemacht. Was uns am Anfang gebremst hat, ist heute Teil dessen, was uns von austauschbaren Anbietern unterscheidet.

Was sich bewährt hat

Unsere Grundregeln aus Tag eins haben gehalten. Wir setzen auf eigene Inhalte statt auf Stockmaterial. Wir reden mit den Menschen hinter den Marken, nicht über sie hinweg. Und wir messen Erfolg nicht an schönen Reportings, sondern daran, ob am Ende mehr Leute anrufen, reinkommen oder kaufen. Das klingt unspektakulär. Es ist der Unterschied.

Reichweite kauft man nicht. Man verdient sie sich – Beitrag für Beitrag.

Danke

Der wichtigste Absatz zuerst: Danke. An alle, die uns im ersten Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben, obwohl wir frisch am Start waren. An die befreundeten Agenturen, mit denen wir uns austauschen. Und an die Region, die uns gezeigt hat, dass gute Geschichten überall liegen, man muss sie nur erzählen. Ohne euch wäre dieser Geburtstag nur ein Datum im Kalender.

Auf das zweite Jahr

Jahr eins war das Fundament. Jahr zwei wird lauter. Gleiche Haltung, mehr Reichweite, schärfere Inhalte – und ein wachsendes Team. Zum Geburtstag verschenken wir außerdem ein kostenfreies Social-Media-Audit eurer Kanäle: ehrlicher Blick von außen, konkrete Quick-Wins, keine Verpflichtung. Wenn ihr eure Marke im Feed nicht länger verschlafen lassen wollt: Ihr wisst, wo wir sitzen. An der Lahn, Kaffee steht bereit.

1 Jahr lahnside

Wir werden eins. Ihr bekommt das Geschenk.

Zum ersten Geburtstag schenken wir euch ein kostenfreies Social-Media-Audit eurer Kanäle. Plus: ein ehrlicher Rückblick auf unser erstes Jahr.

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